Grundfiguren des West Coast Swing

Grundfiguren des West Coast Swing

Da fängt man an West Cost Swing zu tanzen und lernt immer mehr neue Figuren. Aber hat West Coast Swing einen Grundschritt? Wenn ja, wie sieht er denn aus? Oder gibt es mehrere Grundfiguren des West Coast Swing?

Der West Coast Swing besitzt keinen einzelnen Grudschritt, wie wir es von Standard- und Lateintänzen kennen. In diesem Tanz gibt es mehrere Grundfiguren, die einen bestimmten Rhytmus haben und grundlegend für den Tanz sind.

Die Grundfiguren des West Coast Swing sind:

6-Count-Figuren:

  • Left Side Pass
  • Right Side Pass
  • Underarm Turn
  • Sugar Push
  • Sugar Tuck

8-Count-Figur:

  • Whip

Nachdem man diese Grundfiguren des West Coast Swing gelernt hat, kann man anfangen sie zu kombinieren, verschieden zu variieren und etwas schwieriger zu gestalten. Dazu werden oft Drehungen eingebaut, oder die Figur wird verlängert/ verkürzt, zwei Figuren werden miteinadner kombiniert, man kann einen Stop einbauen, und vieles mehr.

Aber was bedeutet überhaupt 6- oder 8- Count?

Als Tänzer zählen wir immer bis 8 wenn wir ein Lied in einem 4/4 Takt haben. In West Coast Swing ist das immer der Fall.

Bei einer Figur mit 6-Counts zählen wir beim Tanzen bis 6.

Nämlich folgendermaßen:

1-2-3-und-4-5-und-6

oder mit Schritten erklärt:

Schritt-Schritt-Wechselschritt-Wechselschritt

Alle 6-Count-Figuren folgen diesem Muster.

Bei den 8-Count-Figuren fügen wir einfach zwei weitere Counts, bzw Schritte hinzu.

Hier zählen wir bis 8, nämlich folgendermaßen:

1-2-3-und-4-5-6-7-und-8

oder mit Schritten erklärt:

Schritt-Schritt-Wechselschritt-Schritt-Schritt-Wechselschritt

Alle 8-Count-Figuren folgen diesem Muster.


Die Grundfiguren des West Coast Swing unterscheiden sich zusätzlich in der Bewegungsrichtung.

Es gibt drei Arten von Figuren im West Coast Swing:

  • ausweichende Figuren
  • blockierende Figuren
  • rotierenden Figuren

Zu den ausweichenden Figuren gehören der Left Side Pass, Right Side Pass und der Underarm Turn. In jeder dieser Figuren weicht der Leader dem Follower aus- zu seiner rechten oder linken Seite und somit hat der Follower die Chance an dem Partner vorbeizutanzen.

Zu den blockierenden Figuren gehören der Sugar Push und der Sugar Tuck. Hier blockiert der Leader dem Follower den Weg, sodass der Follower gezwungen ist wieder auf den Ausgangspunkt zurückzutanzen.

Die Whip gehört zu den rotierenden Figuren. Hier rotieren beide Partner um die gemeinsame Achse um 360 Grad, sodass am Ende der Figur beide Partner wieder am jeweiligen Ausgangspunkt ankommen.


Eine ganz wichtige Grundfigur des West Coast Swing ist der Starter Step. Das ist die Figur, mit der jeder Tanz beginnt. Den Starter Step benutzt man nur ein einziges Mal pro Tanz, allerdings ist er einer der wichtigsten Schritte, da man hier die Gelegenheit bekommt sich an den Partner zu gewöhnen, der Musik in Ruhe zu zuhören und sich aufeinander einzustellen.

Der Starter Step folgt in seiner einfachen Version dem 6-Count-Prinzip:

1-2-3-und-4-5-und-6 / Schritt-Schritt-Wechselschritt-Wechselschritt

Später kann man den Starter Step auch variieren und verändern, ihn verlängern oder auch verkürzen.


 

Dies sind die Grundfiguren des West Coast Swing. Am Anfang sollte man alle erlenten Figuren in dem dazugehörgen Rhythmus tanzen, bis man sich sicher und wohl fühlt. Später kann man anfangen auch mit dem Rhythmus zu spielen und den Tanz somit noch interessanter zu gestalten. Wie das aussieht und funktioniert, erfahrt Ihr im Unterricht 🙂


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